das gerSCh*- project

 

 

 

Zeichen für:

 

Kreativität als Prozess

(Alfred North Whitehead)

 

gerSch*s Atelier Sommer 2018
gerSch*s Atelier Sommer 2018

Die Welt fühlen

 

 

„Weißt du etwas von der Welt, die dich umgibt?“, fragte er.                                            

„Ich weiß alles Mögliche“, sagte ich.                                                                             „Ich meine, fühlst du überhaupt die Welt, die dich umgibt?“                                               „Ich fühle so viel von der Welt, wie ich nur kann!“                                                          „Das ist nicht genug! Du musst alles fühlen, sonst verliert die Welt ihren Sinn!“

 

(aus dem Castaneda-Zyklus)

 

Sein Selbst fühlen

 

„Weißt du etwas über die Welt, die in dir ist?“                                                                      „Ich weiß alles Mögliche. Halt was man über sich selbst so wissen kann.“                                 „Ich meine, fühlst du überhaupt  die Welt, die in dir ist?“                                                    „Ich fühle so viel davon, wie ich nur kann!“                                                                        „Das ist nicht genug! Du musst alles fühlen wollen.                                                        Sonst verlierst du dein Selbst, und dein innerstes Dasein seinen Sinn!“

 

(in Anlehnung an Castanedas Geschichte)

 

 

gerSCh*   Programm kosmisch (Von der Fülle und Frische des Spiels von RAUM und ZEIT)  2020  Öl auf Venyl  180x180cm
gerSCh* Programm kosmisch (Von der Fülle und Frische des Spiels von RAUM und ZEIT) 2020 Öl auf Venyl 180x180cm

Das Werk

 

Im Projekt gerSCh* durchdringen sich künstlerisches Werk und kunst-didaktisches Konzept.

Im malerischen Akt begegnen sich gestalterisches Denken und kreatives Wissen.

In der Dynamik der künstlerischen Aktion entsteht die Neue Form.

Der Blick des Bildes wirkt aus der Linie, der Form, der Farbe selber.

Die so entstehenden Bildwelten bezeichnet gerSCh* als "Erzählungen der Kraft".

 

 

Didaktisches Konzept:

 

1) Gestalterisches Denken:   

    

Theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Bildmedium selbst.

Entwicklung einer Grammatik der Bildsprache.

Darstellung dieser Sprachkomponenten.

Studium derer Wirkungsweisen und Zusammenspiel in der praktischen Umsetzung der Bildgestaltung.

Komposition als Vielheit in der Einheit, als rhythmisches Ganzes.

 

 2) Kreatives Wissen:

 

- Grenzen überschreiten; sich auf Neues einlassen; Begegnung mit dem Unbekannten - Intensitätserfahrung: Gefühle der Euphorie, der Unsicherheit, der Enttäuschung,      Aggressivität

- Erfahrung des Selbst

- Integration dieser Erfahrung ins bisherige Ich-Bild; 

- Wissensdurst

- Zeitmanagement; Vertiefung dieser Erfahrungsebene

 

                                          

 

    

gerSCh*s Umgebung, Urformen des Alltags.   Frühjahrstimmung im BOT.
gerSCh*s Umgebung, Urformen des Alltags. Frühjahrstimmung im BOT.
Lido di Volano, SportsBar
Lido di Volano, SportsBar

 

Nucleus

 

Darauf kommt es an.

 Dass man Kunst erlebt.

Dass man sie fühlen kann.

 

Weiß man, worauf es ankommt,

verändert sich  der Blick.

 

Man geht anders ans Bild heran.

Man nimmt anders wahr.

 Man öffnet sich leichter dem,

 was ist und

 begegnet gelassener

dem Blick des Bildes.

 

Man stellt andere Fragen:

 

Wem wird diese Kunst helfen?

Wessen Leben wird sie verbessern?

Macht sie Sinn? Und

weshalb?

 

Geht es um Perfektion oder

gibt es andere Ziele?

 

Kreativität ist Glück, aber

kein Zufall.

 

Deshalb beabsichtigt der Künstler den Glückstreffer:

Er tritt in Kontakt mit seinem innersten Sein.

Er betrachtet die Welt als Herausforderung.

Er verbündet sich mit dem Zufall.

 

Auf dem Weg zum

GROSSEN JA!

scheitert er tausendmal.

Er nimmt sich alle Zeit der Welt

für das Eine,

das Ziel seiner Sehnsucht,

für die Mitte des Lebens.

 

 

"Kreativität als Prozess"